Andreas Wunn ist ein deutscher Journalist, Moderator und Autor, der vor allem durch seine langjährige Arbeit beim ZDF bekannt geworden ist. Seine journalistische Laufbahn führte ihn von Berlin und Tokio über verschiedene Stationen der Außenpolitik bis nach Rio de Janeiro, wo er mehrere Jahre als Südamerika-Korrespondent tätig war. Heute gehört er zu den bekannten Gesichtern des ZDF-Morgenmagazins und des ZDF-Mittagsmagazins. Gleichzeitig hat er sich als Buchautor einen Namen gemacht und persönliche Familiengeschichten sowie Erfahrungen aus Brasilien literarisch verarbeitet. Wer sich fragt, who is Andreas Wunn, findet daher eine Biografie, die Journalismus, internationale Berichterstattung und Literatur miteinander verbindet.
Quick Bio: Andreas Wunn
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Vollständiger Name | Andreas Wunn |
| Geburtsdatum | 19. Januar 1975 |
| Geburtsort | Neustadt an der Weinstraße |
| Aufgewachsen | Trier und Umgebung |
| Beruf | Journalist, Moderator und Autor |
| Studium | Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin |
| Auslandsstudium | Waseda-Universität in Tokio |
| Arbeitgeber | ZDF |
| Bekannt durch | ZDF-Morgenmagazin und ZDF-Mittagsmagazin |
| Auslandserfahrung | ZDF-Südamerika-Korrespondent in Rio de Janeiro |
| Bücher | unter anderem „Mutters Flucht“ und „Saubere Zeiten“ |
| Aktuelle Tätigkeit | Leiter der ZDF-Redaktion Tagesmagazine Berlin und Moderator |
Wer ist Andreas Wunn?
Die Frage „Wer ist Andreas Wunn?“ lässt sich vor allem mit Blick auf seine vielseitige journalistische Karriere beantworten. Geboren wurde er am 19. Januar 1975 in Neustadt an der Weinstraße. Nach dem Abitur am Gymnasium Konz bei Trier absolvierte er zunächst einen sozialen Dienst im Ausland in Bolivien. Anschließend studierte er Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin.
Schon während des Studiums sammelte er journalistische Erfahrungen. Er arbeitete unter anderem im Berliner Büro der Frankfurter Rundschau und als Reporter beim Hörfunk. Ein weiterer wichtiger Schritt war sein Aufenthalt in Japan. Dort war er Nachrichtenredakteur beim deutschen Programm von NHK World und studierte an der Graduate School of Asia-Pacific Studies der Waseda-Universität in Tokio.
Diese internationale Ausrichtung wurde später zu einem charakteristischen Bestandteil seiner beruflichen Laufbahn.
Andreas Wunn und seine Karriere beim ZDF
Im Jahr 2000 begann seine Tätigkeit beim ZDF. Zunächst arbeitete er als Redakteur beim ZDF-Morgenmagazin. Nach einem Redaktionsvolontariat wechselte er in die Hauptredaktion Außenpolitik und war dort als Reporter und Redakteur tätig.
Von 2005 bis 2007 moderierte er „heute in Europa“ und war außerdem stellvertretender Moderator des „auslandsjournals“. Danach übernahm er als Chef vom Dienst eine Position in der ZDF-Chefredaktion.
Besonders prägend für seine Laufbahn war anschließend die Tätigkeit in Südamerika. Von 2010 bis November 2016 arbeitete er als Südamerikakorrespondent des ZDF und leitete das ZDF-Studio in Rio de Janeiro. Damit berichtete er über mehrere Jahre aus einer Region, die politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich von großer internationaler Bedeutung ist.
Nach seiner Rückkehr nach Berlin übernahm er Ende 2016 die Leitung des ZDF-Morgenmagazins. Seit April 2018 leitet er die Redaktion Tagesmagazine Berlin, die für das ZDF-Morgenmagazin und das ZDF-Mittagsmagazin verantwortlich ist. Gleichzeitig ist er als Moderator dieser Formate zu sehen.
Auch 2026 wird Wunn vom ZDF als Moderator eingesetzt. Im Rahmen der Wahlberichterstattung 2026 gehörte er beispielsweise zum Moderationsteam von „moma vor der Wahl“.
Auslandserfahrung in Brasilien
Die Jahre in Brasilien haben nicht nur seine journalistische Arbeit geprägt, sondern auch seine schriftstellerische Tätigkeit beeinflusst. Während seiner Zeit in Rio de Janeiro beschäftigte er sich intensiv mit Land, Gesellschaft und Alltag in Brasilien.
Zu seinen Veröffentlichungen gehören „In Brasilien geht’s ohne Textilien: Ein Deutscher in Rio de Janeiro“ und „Brasilien für Insider: Nahaufnahme eines Sehnsuchtslandes“. Beide Bücher greifen seine persönlichen Erfahrungen aus dem südamerikanischen Land auf.
Die Verbindung zu Brasilien ist auch deshalb interessant, weil sie sich später mit seiner Familiengeschichte und seinem privaten Hintergrund überschneidet. Seine internationale Erfahrung macht einen wichtigen Teil seines journalistischen Profils aus.
Andreas Wunn als Buchautor
Neben seiner Arbeit für das Fernsehen ist er auch als Autor tätig. Eine besondere Rolle nimmt dabei das Buch „Mutters Flucht – Auf den Spuren einer verlorenen Heimat“ ein.
Darin beschäftigt er sich mit der Fluchtgeschichte seiner Mutter. Sie stammte aus dem Banat und war nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem damaligen Jugoslawien nach Deutschland geflohen. Über ihre Kindheit, ihre Herkunft und die Flucht sprach sie lange Zeit nur wenig. 2017 unternahmen Mutter und Sohn schließlich eine gemeinsame Reise entlang der damaligen Fluchtroute bis in die Region ihrer Kindheit.
Das Buch verbindet somit eine persönliche Familiengeschichte mit einem historischen Thema. Es geht um Erinnerung, Heimat, Flucht und die Frage, wie Erfahrungen früherer Generationen innerhalb einer Familie weiterwirken können.
„Saubere Zeiten“ und die Geschichte des Großvaters
Ein weiteres wichtiges Werk ist der 2023 erschienene Roman „Saubere Zeiten“. Das Buch ist als Familienroman über drei Generationen angelegt und beschäftigt sich mit Vätern und Söhnen, Schuld, Sprachlosigkeit und verdrängter Vergangenheit.
Besonders interessant ist der Bezug zur eigenen Familiengeschichte. Beim Thema Andreas Wunn Großvater wird deutlich, dass reale Ereignisse aus seiner Familie in die Entstehung des Romans eingeflossen sind.
Wunn erklärte gegenüber dem Aufbau Verlag, dass sein eigener Großvater das Waschmittel Rei erfunden habe und damit in den Nachkriegsjahren zu Wohlstand gekommen sei. Die eigentliche Handlung von „Saubere Zeiten“ sei jedoch erfunden. Seine Familiengeschichte habe lediglich als Ausgangspunkt gedient, um größere Fragen nach Schuld, Verdrängung und familiärer Erinnerung literarisch zu behandeln.
Damit sollte der Roman nicht als direkte Biografie seiner Familie verstanden werden. Vielmehr verbindet der Autor reale familiäre Elemente mit einer fiktionalen Geschichte.
Andreas Wunn Familie: Was ist bekannt?
Auch das Interesse an Andreas Wunn Familie ist nachvollziehbar, weil familiäre Themen in seinen Büchern eine wichtige Rolle spielen. Über seine Eltern und Geschwister sind in seriösen öffentlich zugänglichen Quellen allerdings nur wenige ausführliche Informationen dokumentiert.
Bekannter ist seine Verbindung zur Familiengeschichte mütterlicherseits, die in „Mutters Flucht“ literarisch verarbeitet wurde. Dabei stehen die Herkunft seiner Mutter aus dem Banat und ihre Flucht nach Deutschland im Mittelpunkt.
Auch die Geschichte seines Großvaters spielt in seinem späteren Roman eine Rolle. Diese familiären Bezüge erklären teilweise, warum Erinnerung und Vergangenheit in seinem schriftstellerischen Werk so präsent sind.
Andreas Wunn Partnerin und Privatleben
Bei der Frage nach Andreas Wunn Partnerin, Ehefrau und Kindern sollte zwischen belegten und nicht eindeutig bestätigten Informationen unterschieden werden.
Eine öffentlich zugängliche biografische Darstellung gibt an, dass er mit einer brasilianischen Philosophin verheiratet sei und das Paar einen Sohn habe. Diese Information findet sich unter anderem in der deutschsprachigen Wikipedia-Biografie.
Die aktuelle offizielle ZDF-Biografie konzentriert sich dagegen auf seine berufliche Laufbahn und enthält keine ausführlichen Angaben zu Ehefrau, Partnerin oder Kindern.
Deshalb sind detaillierte Aussagen über seinen aktuellen Familienstand mit Vorsicht zu behandeln. Bei öffentlich nicht eindeutig belegten Angaben sollte nicht spekuliert werden. Fest steht, dass Brasilien sowohl beruflich als auch in seiner Biografie eine wichtige Rolle spielt.
Andreas Wunn Parteizugehörigkeit
Auch nach der Andreas Wunn Parteizugehörigkeit wird gelegentlich gefragt. Seine berufliche Tätigkeit als Journalist und Moderator sollte jedoch nicht mit einer persönlichen politischen Parteibindung gleichgesetzt werden.
Die offizielle ZDF-Biografie nennt keine Parteimitgliedschaft. Wunn arbeitet als Journalist und moderiert politische und gesellschaftliche Sendungen, in denen Vertreter verschiedener Parteien und gesellschaftlicher Gruppen zu Wort kommen. Auch bei der ZDF-Wahlberichterstattung 2026 wurde er als Moderator eingesetzt.
Eine bestimmte Parteizugehörigkeit sollte daher nur dann behauptet werden, wenn dafür eine verlässliche und aktuelle öffentliche Quelle vorliegt.
Andreas Wunn heute
Heute verbindet Wunn mehrere Tätigkeitsbereiche. Einerseits ist er weiterhin fest mit dem ZDF verbunden und leitet die Redaktion Tagesmagazine Berlin. Andererseits tritt er als Moderator des Morgen- und Mittagsmagazins auf. Daneben arbeitet er als Autor und beschäftigt sich in seinen Büchern mit historischen, gesellschaftlichen und familiären Themen.
Seine Laufbahn zeigt dabei eine ungewöhnliche Verbindung von Außenjournalismus, internationaler Erfahrung und Literatur. Von Tokio und Berlin über Rio de Janeiro bis zurück ins ZDF-Hauptstadtstudio reichen die wichtigsten Stationen seines Berufslebens.
Für Leser, die sich näher mit dem Journalisten beschäftigen möchten, bietet deshalb nicht nur seine Fernsehkarriere interessante Einblicke. Auch seine Bücher zeigen eine persönlichere Seite des Autors und beschäftigen sich mit Fragen von Herkunft, Erinnerung und Familiengeschichte.
Wer sich auf Infos Zentrale über Andreas Wunn informiert, findet damit eine Persönlichkeit, deren beruflicher Weg weit über die Rolle eines Fernsehmoderators hinausgeht: internationale Berichterstattung, langjährige ZDF-Erfahrung und literarische Auseinandersetzungen mit der eigenen Familiengeschichte gehören zu den wichtigsten Stationen seines Lebens.















